Die Gewinner des Young Researcher Awards 2021 stehen fest

08.12.2021

Auch in diesem Jahr wird der „Young Researcher Award“ (kurz YRA) an herausragende Studierende für ihre Motivation und Bemühung im Profilbereich Informations- und Kommunikationstechnik verliehen. In diesem Jahr gab es zwei renommierte Forscher, die diesen Preis erhalten haben: Jan Pennekamp und Peter Toth.

 

Jan Pennekamp

Professor Katoen überreicht Urkunde an Pennekamp Urheberrecht: © Felix Kampel

Der Gewinner der Kategorie Doktorand ist Jan Pennekamp. Die Schwerpunkte in Pennekamps Dissertationsprojekt liegen auf dem Industrial Internet of Things (IIoT), Sicherheit und Datenschutz sowie Technologien zur Verbesserung der Privatsphäre. Industrielle Kooperationen haben häufig lange Lieferketten, die durch Vertraulichkeitsbedenken besonders in Bezug auf betriebsinterne Daten geprägt sind. Seine Forschungsinhalte konzentrieren sich deshalb auf die Anwendung und Weiterentwicklung vertraulicher Daten unter Berücksichtigung realer Bedürfnisse. Er verfolgt mit seiner Forschung das Ziel, die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen sich misstrauenden Interessengruppen sicher gewährleisten zu können. Damit leistet Pennekamp einen wichtigen Beitrag für die vertrauliche Datenverarbeitung in der Industrie.

Jan Pennekamp machte 2014 seinen Bachelor in Informatik an der RWTH und absolvierte 2018 seinen Master in Informatik ebenfalls an der RWTH. Seit 2018 promoviert er am Lehrstuhl für Kommunikation und verteilte Systeme (kurz COMSYS) unter Leitung von Professor Klaus Wehrle.

Jan Pennekamp erhält im Rahmen des YRA 1.500 Euro für seine weiterführende Forschung. Wir gratulieren Ihm herzlich zu diesem Erfolg!

 

Peter Toth

Professor Katoen überreicht Urkunde an Toth Urheberrecht: © Felix Kampel

Der Gewinner der Kategorie Masterstudent ist Peter Toth. Seine Schwerpunkte in der Masterarbeit liegen auf kryogenen Kühltechniken, Radarbasierten Weltraumschrottdetektoren sowie Hochfrequenz-Empfängerempfindlichkeits- Verstärkungen. Von Systemblöcken in rauschempfindliche Anwendungen beispielsweise die Radioastronomie, die Erkennung von Weltraummüll oder die Hardware von Quantencomputern wird ein Minimum von Rauschbeiträgen erwartet. Jedoch stellen kyrogene Temperaturen, welche für einen stabilen Betrieb benötigt werden, eine enorme Herausforderung für die moderne Elektronik dar. Seine Forschungsinhalte konzentrieren sich deshalb auf ein temperaturgesteuertes Verstärkersystem, welches mit einer programmierbaren Verstärkung ausgestattet ist. Während seiner Forschung konnte Toth enorme Fehlerreduzierungen erzielen und schließt seine Forschung mit einer Messung im Kryolabor des Fraunhofer-Instituts für Hochfrequenzphysik und Radartechnik ab. Damit leistet Toth einen wichtigen Beitrag im dynamischen Bereich der Skalierbarkeit von Quantencomputern.

Peter Toth schloss 2017 seinen Bachelor in Elektrotechnik mit Vertiefungsrichtung Mirko- und Nanotechnologie ab. Seit 2017 macht er einen Doppelmaster an der Keio Universität in Tokyo im Bereich Integrierte Konstruktionstechnik, sowie an der RWTH im Bereich Elektrotechnik. Ende des Jahres wird Toth seinen Master unter Betreuung von Professor Peter Knott abschließen.

Wir gratulieren Peter Toth herzlich! Auch Ihm stehen im Rahmen des Awards 1.500 Euro für seine Forschung zur Verfügung.