Social VR: Der Einfluss der Richtwirkung von Sprache und redebegleitenden Gesten auf die Wahrnehmung von Dialogfähigen Virtual Humans in immersiven Umgebungen

  Virtual Reality Akteur Visual Computing Institute

Im Bereich der Social Virtual Reality können Virtual Humans (VHs) beispielsweise als Guides und Wissensvermittler fungieren. Als Trainingspartner bieten sie Anwendern darüber hinaus eine sichere und vorurteilsfreie Umgebung in der bestimmte Fähigkeiten durch Wiederholungen erlernt und verbessert werden können. Zu diesem Zweck müssen überzeugende, dialogfähige VHs für immersive Virtual-Reality-Anwendungen designed werden.

Dabei ist es erforderlich, dass menschliches Verhalten nonverbal simuliert wird. Aber auch das verbale Verhalten der VHs ist elementar. Faktoren wie korrekte Lippensynchronisation, sprachbegleitende Gesten und Mimiken spielen eine wesentliche Rolle, aber auch die Auralisierung des gesprochenen Wortes ist von zentraler Bedeutung: Durch die Verwendung einer Auralisierung mit omnidirektionaler Schallabstrahlung kann der Hörer auf die Position des Sprechers in der virtuellen Umgebung schließen. Wenn der Auralisierungsansatz durch eine Richtwirkung der menschlichen Stimme erweitert wird, kann der Hörer zusätzlich die Ausrichtung des Sprechers zu ihm bestimmen, z.B., ob er von Angesicht zu Angesicht mit dem VH positioniert ist, oder ob der VH mit dem Rücken zu ihm steht.

In diesem Projekt bearbeiten wir zwei Forschungsaspekten von dialogfähigen VHs: (1) In einem ersten Schritt werden wir die omnidirektionale und eine gemittelt direktionale menschliche Sprecherstimme realisieren. Mit Hilfe eines abstrakten, eingeschränkten Szenarios (siehe Abbildung), werden anschließend beide Auralisierungsansätze verglichen. Die Szenarien erlauben dabei eine dynamische Interaktion zwischen VH und Anwender bei der der VH während des Dialogs seinen Fokus vom Gesprächspartner auf einen anderen Teil der Szene verlagert. (2) In einem zweiten Schritt werden wir Gesten einbetten, die entweder sprachbegleitend sind oder im Widerspruch zur Sprache stehen. Ziel beider Forschungsaspekte ist die Untersuchung ihres Einflusses auf die wahrgenommene Social Presence der VHs sowie auf das Gefühl der Presence des Anwenders. Bei beiden Untersuchungen wird Lippensynchronisation verwendet.

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